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Lymphologie
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Lymphologie

Ein Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die häufig Frauen betrifft. Charakteristisch sind schmerzhafte Fettansammlungen an Beinen oder Armen, die weder durch Diäten noch Sport reduziert werden können. 

Was kann man gegen ein Lipödem tun?

Zu den zentralen Maßnahmen gehören:

1. Kompressionstherapie – das wichtigste Element

Regelmäßig getragene Kompressionsstrümpfe bzw. -hosen:

  • reduzieren Schmerzen und Schwellungen

  • verbessern den Lymphabfluss

  • entlasten das Gewebe

  • unterstützen ein aktives Leben im Alltag

INFO

Krankhafte Gewebeveränderungen im Bereich der Lymphologie stellen für die Betroffenen oft gleichermaßen eine physische wie psychische Belastung dar. Diagnosen wie Lip- oder Lymphödem stellen das Selbstwertgefühl und die Akzeptanz des eigenen Körpers erstmal auf eine harte Probe.
Dennoch können wir helfen, den Alltag mit der Erkrankung zu erleichtern und ihre Therapie auf ein ganz neues Level zu bringen.


Häufig gestellte Fragen

Welche Körperregionen sind betroffen?

Ein Lipödem tritt in der Regel symmetrisch auf – bevorzugt an:

  • Hüften, Oberschenkeln und Knien („Reiterhosenform”)

  • Unterschenkeln

  • Oberarmen

  • Seltener: Unterarmen

Hände und Füße bleiben typischerweise nicht betroffen – ein wichtiger Unterschied zu anderen Lymph- und Fettverteilungsstörungen.

Welche Symptome verursacht Lipödem

Viele Betroffene erkennen ein Lipödem an folgenden Anzeichen:

  • Fettvermehrung an Beinen und/oder Armen

  • Druck- und Berührungsschmerz

  • Schnelle Blutergüsse

  • Schwere- und Spannungsgefühl

  • Kalte, empfindliche Haut

Häufig tritt ein Lipödem in hormonellen Umstellungsphasen auf – etwa in Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahren.